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Armut hat viele Gesichter

Am Sonntag, dem 3. Juni 2018 ist in Guatemala der Vulkan Fuego ausgebrochen. Es gab viele Tote und Verletzte und mehr als 5.000 Menschen mussten ihre Häuser verlassen. Der Vulkanausbruch war dieses Mal so verheerend, weil es sich auch um einen riesigen pyroklastischen Strom handelte.

Dieser ist aus glühendem Auswurfmaterial, Gasen und fein zerstäubtem Gestein, der in schnellem Tempo hangabwärts fließt. Je nach Größe erreichen diese Ströme Temperaturen bis zu 700 Grad Celsius. Diese Ströme fließen viel schneller als Lavaströme, so dass Anwohnern keine Zeit bleib, sich zu retten. Ihre Häuser wurden zerstört und unter den Vulkanmassen begraben. Die Naturkatastrophe triff t die ärmsten und abgelegensten Dörfer der Region am schwersten. 

Da unser langjähriger Erster Generalprior Otto Eckart, Konsul von Guatemala war, war es uns ein großes Anliegen, über den Verein „Guate Pro“ in München einen Beitrag zur ersten direkten Hilfe zu leisten. Mit Br. Otto  besuchten Sr. Marie-Luise und Br. Klaus vor vielen Jahren in Guatemala die Hilfsprojekte der Otto Eckart Stiftung und kamen auch in die jetzt betroffene arme Gegend.