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Arbeitskreis Weinbau

Hilfe für sterbenskranke Kinder – den Tagen mehr Leben geben

Auf Anregung von Elisabeth und Werner Reinhart wurden wir auf die Arbeit des Malteser Kinderpalliativteams aufmerksam. Die beiden Ärztinnen, Frau Dr. Leonie von Brasch (oben) und Frau Dr. Judith Filger-Brillinger (unten) nahmen an OSF-Treffen im Mai und im Dezember 2018 teil. Sie gaben einen eindrucksvollen Einblick in den umfangreichen Aufgabenbereich ihres kleinen Teams. 

„Die Diagnose können wir nicht ändern, aber das gesamte Umfeld positiv beeinflussen!“ 

Wenn ein Kind ernsthaft erkrankt, leidet die ganze Familie. Sorgen und Ängste bestimmen für lange Zeit den Alltag. Für viele betroffene wird der Kontakt zu gleichfalls Betroffenen sehr wichtig und so wurde 1983 eine Selbsthilfegruppe gegründet, aus der später der gemeinnützige Verein entstanden ist. 

Einer Krankheit den Schrecken nehmen

Mukoviszidose ist eine Erbkrankheit, die trotz verbesserter Therapien bis heute nicht heilbar ist. Durch eine Störung des Salz- und Wassertransports in die Körperzellen bildet sich bei den Betroffenen ein zähflüssiger Schleim, der Organe wie die Lunge oder auch Bauchspeicheldrüse langfristig zerstört. Für die Betroffenen bedeutet die Krankheit einen hohen Therapieaufwand und eine deutlich verkürzte Lebenszeit. 

Der kleine, aber feine Orden St. Fortunat pfl egt das Gute und Schöne, die (Wein-) Kultur und ist dabei auch immer sozial engagiert. Das zeigte der Orden jetzt wieder einmal beim traditionellen Spanferkelessen im Weingut ihres Ordens-Bruders Heinrich Wirsching in Iphofen. Dass es dazu eine feine Fischplatte von Bruder Peter Gerstner aus Obervolkach und eine Weinprobe mit ausgesuchten, köstlichen Weinen gab, war nicht das einzig Schöne an diesem Abend. Im Vorfeld hatte Marie-Luise Biedermann, 1. Vorsitzende vom Hilfswerk St. Fortunat e.V. eine Überraschung angekündigt und diese ist ihr auch gelungen!